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HypnoBirthing - Vorteile und Statistik
Vorteile von HypnoBirthing:
Die Mutter geht zuversichtlich und entspannt in die Geburt.
- Die Drehung des Kindes aus der Steißlage heraus in die richtige Position für die Geburt kann ohne Manipulation von außen gefördert werden.
- Das Angst-Spannungs-Schmerz Syndrom wird vor, während und nach der Geburt vermieden.
- Chemische Schmerzmittel werden fast nicht oder gar nicht mehr benötigt.
- Die erste Phase der Geburt kann um mehrere Stunden verkürzt werden.
- Die Müdigkeit während der Wehen wird vermieden, so dass die Mutter frisch und wach bleibt und Energie für die eigentliche Geburt hat.
- Die Beziehungen zwischen Mutter, Baby und Vater (bzw. Geburtsbegleiter/in) werden gefördert.
- Mutter, Vater (bzw. Geburtsbegleiter) und Kind erleben die Geburt aktiv gemeinsam
- Nach der Geburt erfolgt eine schnellere Erholung für Mutter und Kind.
- Das Gebären wird wieder zu einer wunderschönen, friedlichen Erfahrung, so wie es die Natur eigentlich vorgesehen hat.
Statistik
In einer Studie des HypnoBirthing-Instituts konnte belegt werden, dass
- die Kaiserschnittrate bei Hypnobirthing-Geburten deutlich geringer als bei herkömmlichen Geburten ist,
- während der Wehen wesentlich seltener irgendwelche Eingriffe notwendig waren (Schmerzmittel, Wehenmittel etc.),
- die Wahrscheinlichkeit von Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht deutlich geringer ist als bei herkömmlichen Geburten.
Die komplette Studie in englischer Sprache können Sie unter folgendem Link nachlesen: http://www.hypnobirthing.com/US_Outcomes_Summary_2007.pdf
Wissenschaftliche Meinung
Die Vorteile der Hypnose bei der Geburtsvorbereitung und Geburtshilfe sind inzwischen gut belegt. Sie werden in vielen Fachbüchern beschrieben. Hier ist noch eine Zusammenfassung:
Geburtsvorbereitung
- Wenige Vorübungen und Ritualisierungen
- Schmerz- und Angstreduktion vor und während der Geburt (z.B. Dillenburger & Keenan 1996; Walker 2000)
- Reduktion von chemischen Interventionen (Bobart & Brown 2002)
- Anwendung besonders bei Medikamentenallergie
- Kontrolle der schmerzhaften Uteruskontraktionen
Während der Geburt
- Alternative zur Anästhesie, z.B. mit Selbsthypnose (Ketterhagen et al 2002)
- Bessere Kooperation während der Geburt
- Schnelle Interventionen in Notfällen
- Mitarbeit und Unterstützung durch z.B. Ehemann (z.B. Dillenburger & Keenan 1996; Fellows, 1984; Majolino, 1982, Spaletta 1982)
- Weniger Komplikationen, weniger chirurgische Eingriffe (Martin et al 2001)
- Reduktion der Gesamten Geburtsdauer (Gross & Posner, 1963)
- Verminderte Ermüdung und Erschöpfung bei Mutter und Kind
Nachwirkungen
- Reduktion oder Wegfall von Nachwirkungen (Martin et al. 2001; Schauble et al, 1998)
- Abnahme von Schock und schnellere Erholung
- Keine Beeinträchtigung des Kindes
- Verbesserung der APGAR –Werte: Punktwerte für Atmung, Puls, Grundtonus, Aussehen, höhere Reflexe, spontanere Geburt (Bobart & Brown 2002; Harmon et al., 1990)
- Schnellere Erholung des Babys von während der Geburt auftretender Asphyxie (Moya & James, 1975)
- Verringerte Verweildauer in der Klinik (Bobart und Brown, 2002; Martin et al,2001)
Quelle: Kossak; Hypnose; Beltz PVU; 4. Auflage 2004 Seite 547 f
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Praxis "Mein Mittelpunkt"
Stefanie Tiebe-Fett
Heilpraktikerin für Psychotherapie Zertifizierte HypnoBirthing-Kursleiterin
Herpersdorfer Straße 18 91207 Lauf-Bullach
Tel.: 09126 / 29 78 72 Email: tiebe-fett@email.de
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